Gott sei Dank!

Die Erklärung von Joachim Kardinal Meisner schafft eine lang ersehnte Klarheit. Es gibt kein generelles Verbot der sogenannten. „Pille danach“ mehr. Den Ärztinnen und Ärzten in katholischen Krankenhäusern wird damit die Sicherheit wieder gegeben, ihrem eigenen Gewissen folgend – also gewissenhaft und nach fachlichen Erkenntnissen – zu handeln.  Eine umfassende medizinische und seelische Hilfestellung  für Frauen nach einer Vergewaltigung ist in jedem katholischen Krankenhaus damit gewährleistet.
So werden endlich wieder die von Vergewaltigung betroffenen Frauen selbst in den Mittelpunkt gerückt.

Ich bin froh, dass der Erzbischof von Köln den Ärzten eine große Unsicherheit genommen hat. Diese Unsicherheit hat viele Ärzte belastet. Sie war Folge eines als starr empfundenem Regelwerkes, das prinzipientreu wissenschaftliche Erkenntnisse negierte und Güterabwägungen  unmöglich machte.

Der mutige Schritt des Kardinals schafft die vermisste Klarheit und stützt damit die Glaubwürdigkeit  der Kirche.

 

Über den Autor

Peter Krücker: als Sprecher des Vorstandes bin ich für alle Leistungen der Kölner Caritas der Letztverantwortliche. Gemeinsam mit meinem Kollegen Hubert Schneider bilde ich den Vorstand - bin sozusagen der Chef.

Was mich begeistert: Mut und Initiative, klare Worte und deutliche Meinungen. Ich habs gerne, wenn Leute die "Ärmel aufkrempeln" und anpacken statt ständig nur rumzureden. Und mich begeistern meine beiden Kinder. Mit den Kinderaugen sieht die Welt manchmal völlig anders aus - und das Leuchten in den Augen haben zu viele Menschen schon verlernt.

Was mich ärgert: Ungerechtigkeit ! Das regt mich auf und da muss jeder den Mund aufmachen! Und wenn der Mund nicht aufgemacht wird, macht sich jeder zum Teil der Ungerechtigkeit. Und was mich noch ärgert, ist nörgeln und meckern statt besser machen. Dumpfes Gerede ohne Inhalte, Reden ohne Wissen, worum es wirklich geht.

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