Flüchtlinge willkommen!

Am 8. April stimmt der Rat der Stadt Köln über weitere Standorte von Containern zur Unterbringung von Flüchtlingen ab. Weiterhin kommen viele Flüchtlinge nach Köln.

Die Orte sind im Stadtgebiet verteilt. Sowohl in der Innenstadt wie auch in ländlichen Randgebieten sollen gut ausgestattete Containerunterbringungen für nicht mehr als 80 Menschen entstehen. Damit die Flüchtlinge und vor allem ihre Kinder gut Anschluss in der ihnen fremden Umgebung finden, muss die Stadt weitere finanzielle Mittel für entsprechendes Personal bereitstellen.


Die Stadt will schnell, direkt nach dem Ratsbeschluss, mit den Menschen vor Ort sprechen, um Ihre Bedenken und Fragen zu hören, auch um sie zu ermutigen, die Flüchtlinge willkommen zu heißen.

Die Kirche steht vor Ort in den Seelsorgebereichen zum Willkommen bereit. Viele Menschen engagieren sich bereits für Flüchtlinge. Sie können mit ihren Erfolgen anderen Gemeinden Mut machen, Ähnliches zu tun. Kirchenvorstände stellen der Stadt Wohnungen oder Grundstücke für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung.

Auch in Stadtteilbündnissen, die sich auf die Ankunft von Flüchtlingen vorbereiten, sind Gemeinden dabei, wie et.wa in Sürth.

Wir vom Caritasverband stehen bereit mit unserem Fachdienst für Integration und der Fachberatung Gemeindecaritas, um Gemeinden auf die Ankunft der Flüchtlinge vorzubereiten und sie willkommen zu heißen in eine Zukunft im noch fremden Land. Vorbereiten kann dabei der Ratgeber für Menschen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren wollen.

Mit einem herzlichen Willkommen von Vielen können wir Bedenken zerstreuen, Ängste abbauen und den Rechtspopulisten mit ihrer Fremdenfeindlichkeit den Wind aus den Segeln nehmen.

Über den Autor

Was ich mag:

Die Stadt entdecken in ihren Vierteln, Straßen, Plätzen. Dort, wo die Menschen leben. Mir die Veedel von ihnen zeigen lassen. Sich einander die Stadt erzählen. Ungesehenes entdecken. Räume wahrnehmen und weiten. Auch für die Caritas.
Manchmal wird was fühlbar. Wenn in St. Agnes die Sängerinnen und Sänger aus dem Viertel, aus den Gemeinden, aus verschiedenen kulturellen Gegenden dieser Welt das Finale von "Joy to the World" bestreiten. Das ist ein Erfolg: Gemeinde, Caritas, soziale Einrichtungen miteinander ins Gespräch bringen und ins gemeinsame Handeln.

Was ich nicht mag

Parallelwelten. Die Tafel als Billigentsorger der Nahrungsmittelwirtschaft. Tatkraft ohne Nachdenklichkeit und Blick auf gesellschaftliche Zusammenhänge. Besserwisserei gegenüber Benachteiligten. Wenn wir als Caritas die Not nur lindern, aber nicht verhindern können.

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