Setzen Sie sich gegen Rechts zur Wehr – und zwar mit Köpfchen!

Das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung räumt mit rechtsextremen Parolen auf! Auszug aus der Presseerklärung vom 21.05.2014:
Im Wahlkampf begegnen uns rassistische Parolen – mal unterschwellig, mal ganz offen – auf die wir spontan mit einem mulmigen Gefühl reagieren, oft aber nicht sofort passende Antworten finden. Das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung hat sich mit den Fakten zu den Themen „Antimuslimischer Rassismus“, „Flucht und Asyl“ und „EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit“, die derzeit in der Diskussion sind und auch von rechtsextremen Parteien aufgegriffen werden, auseinander gesetzt. Entstanden ist ein Flyer, der zusammengefasst Argumentationshilfen gegen die Parolen rechter Parteien bietet. Damit sollen Zivilcourage und antirassistisches Engagement im Alltag gestärkt werden, um den Rassismus in der Mitte unserer Gesellschaft zu bekämpfen. Es ist wichtig, dass sich alle Kölnerinnen und Kölner einmischen und rechte Parolen richtig stellen.   
Das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung wurde 2009 gegründet und vereint verschiedene städtische und nichtstädtische Institutionen. Ziel des Forums ist es, Maßnahmen zur Information und Aufklärung der Kölner Bevölkerung über Rassismus und Diskriminierung zu fördern. Der neue Flyer “Richtige und falsche Wahrheiten” gibt Argumentationshilfen gegen Rechts.
für das Forum gegen Rassismus und Diskriminierung:
Eliza Aleksandrova/Integrationsagentur BFmF und Kornelia Meder, Antidiskriminierungsbüro des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V.

Über den Autor

Monika Kuntze sorgt als Geschäftsfeldleiterin Integrations- und Familienhilfen für passgenaue Beratung und Angebote für Flüchtlinge, Zuwanderer, Kinder, Jugendliche und Familien.

Das begeistert mich: Begegnungen mit anderen Menschen, Kulturen und Religionen. Diese Vielfalt erlebe ich in unseren Caritas-Kitas, wenn die Kinder unabhängig von Vorurteilen miteinander spielen, wo das Miteinander, dass Verbindende im Vordergrund steht.
Diese Begegnungen bringen Vielfalt, vor allem aber bereichern sie.

Mich ärgert: Toleranz und Begegnung auf „Augenhöhe“, Globalisierung, soziale/kulturelle Vielfalt sind Herausforderungen unserer Zeit. Die Realität sind rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen. Junge Migrantinnen und Migranten erleben Diskriminierung in den Bereichen Schule, Ausbildung und Beruf, aber auch in Freizeit, Sport und im alltäglichen Leben.

Wir Christen müssen gemeinsam mit ihnen und vielen anderen in dieser wichtigen Frage Flagge zeigen und eine klare Position der Nachfolge Jesu in der Kölner Stadtgesellschaft beziehen. Alles ist in dem einen Satz zusammengefasst: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“

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