Haben Sie schon vorgesorgt ?

Allerorts und immer wieder hören wir was vom demografischen Wandel und dass sich die Alterspyramide in den nächsten Jahren deutlich verschieben wird.
Soweit so gut!
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was eine höhere Lebenserwartung für Sie persönlich bedeutet? Wie wollen Sie Ihr Leben im vorgerückten Alter gestalten? Lust auf ehrenamtliches Arbeiten nach dem aktiven Berufsleben? Und wenn ja, wo und wie? Was ist, wenn Sie etwas eingeschränkter werden und Sie auf fremde Hilfe angewiesen sind? Ist dann Ihr Wohnumfeld noch passend? Wer steht Ihnen zur Seite, wenn es alleine nicht mehr geht?
Ich könnte jetzt noch eine Reihe Fragen dranhängen! Fragen, die wir oftmals auf später vertagen oder uns ihnen erst stellen, wenn bestimmte Situationen eingetreten sind.
Ich denke wir können nicht früh genug beginnen, Vorsorge zu betreiben, sich mehr mit dem Blick auf die Zukunft auch den Fragen von Krankheit und Tod zu stellen und sie aktiv zu gestalten – auch wenn dies schwerfällt oder noch so weit weg erscheint. Es hilft Ihnen Ihren Angehörigen oder Freunden wenn klar ist, was Sie, auch  wenn Sie es selber nicht mehr kundtun können, wollen oder was  nicht!
Eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung hilft Ihnen alle diese Dinge klar zu benennen.
Hier ein paar Links mit weiteren Infos:
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/Das_Betreuungsrecht.pdf?__blob=publicationFile
Der Link zur christlichen Patientenvorsorge
http://www.bundesanzeiger-verlag.de/fileadmin/BT-Prax/downloads/Vorsorgevollmacht_Betreuungeverfuegung/Christliche_Patientenvorsorge.pdf

Über den Autor

Maria Hanisch, Geschäftsfeldleiterin Ambulante Dienste: Ob Senioren, pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, mein Credo ist „Die Zukunft ist ambulant.“

Das begeistert mich:
Ich liebe Musik und hier vor allem Bach und seine Werke. Am Wochenende bin ich oft recht flott mit dem Rennrad unterwegs. Höhepunkt dieses schweißtreibenden Sports war meine Teilnahme am „Jederfraurennen“ Rund um Köln, Resultat: 10. Platz in meiner Altersgruppe.

Zu meinem Ärger:
Sozialpolitische Arbeit im Einsatz für Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderung braucht Ideen und einen Blick über den Tellerrand. Es macht mich ganz wild, dass wir die Herausforderungen der Zukunft so halbherzig angehen und innovative Konzepte über Parteigrenzen und engen finanziellen Rahmenbedingungen nicht konsequenter vorantreiben.

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