Weltalzheimertag am 21.09.2014

Demenz stellt im Alter eine ganz besondere Herausforderung für selbst betroffene Menschen, aber auch deren Angehörige dar.

Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung am sichersten. Ihre Angehörigen stoßen auf lange Sicht aber oft an Grenzen, wenn permanente Betreuung und Pflege nötig wird. Häusliche und Ambulante Dienste können hier entlasten, indem sie mehrmals täglich bei der Grundversorgung Demenzkranker unterstützen.

Die anerkannten Bedarfe der unter Demenz leidenden Menschen haben in den letzten Jahren eine positive Entwicklung unterschiedlicher Wohn- und Betreuungsformen und anderer begleitender Angebote für Menschen mit Demenz hervorgebracht.

Von der selbstorganisierten Demenz-WG bis zur Vermittlung eigener osteuropäischer Pflegekräfte, von der Tagespflege bis zu speziellen Sport- oder Bewegungsangeboten für Menschen mit Demenz, von der stationären Hausgemeinschaft bis zum klassischen Pflegeheim: Das Angebot ist Vielfältig. Da wo ein Bedarf ist, entsteht auch ein „Markt“.

Eine professionelle Rund-um-die-Uhr-Betreuung in den eigenen vier Wänden ist auch wenn es der vorrangige Wunsch vieler Menschen ist, dann praktisch allerdings nicht immer möglich. Demenzkranke und ihre Angehörigen sollten sich daher frühzeitig über Alternativen zur häuslichen Versorgung Gedanken machen.

Wie gestaltet sich das Leben für Menschen mit Demenz in einer stationären Pflegeeinrichtung? Was ist Demenz und wie ist der angemessene Umgang mit der Erkrankung?

Das erfahren interessierte Besucher am Tag der Offenen Tür

am Sonntag, 21.09.2014 ab 13 Uhr

im Caritas-Altenzentrum Kardinal-Frings-Haus,

Bartholomäus-Schink-Str. 6 a, 50825 Köln-Ehrenfeld

in Kurzvorträgen und bei Führungen durch eine Hausgemeinschaft für demenziell Erkrankte mit Besichtigung von Zimmern und Demenzgarten. Die Ausstellung unter dem Titel „Lust am Leben“ zeigt eindrucksvolle Porträtfotos von demenziell erkrankten Bewohnern. Ein Kurzfilm gibt Einblicke in die Zusatzbetreuung und Alltagsgestaltung. Im hauseigenen Cafe Schlössers Garten haben Besucher die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und sich an Infoständen weitergehend zu informieren.

 

Über den Autor

Detlef Silvers,
leitet das Geschäftsfeld Stationäre Betreuung - vielfältig mit einem Dienstleistungsangebot von Tagespflege, Kurzzeitpflege, vollstationärer Dauerpflege, Wohnen für Menschen mit Behinderungen bis zur Begleitung Sterbender in Hospizen.
Menschlichkeit pflegen! - hierfür steht Stationäre Betreuung der Caritas!
Mit 770 Mitarbeitenden in 21 Einrichtungen an 13 Standorten in Köln leisten wir so gemeinsam unseren Dienst für über 900 Menschen.

Das begeistert mich:
Mit Menschen zusammen kommen und gemeinsam etwas bewegen! Etwas aufbauen, dass auch nach Jahren noch Bestand haben kann! Rahmenbedingungen schaffen für eine gute Lebenssituation der Betreuten und fördernde Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende!

Das ärgert mich:
Die oft einseitige Darstellung von Pflege in der Öffentlichkeit! Pflegemängel in Heimen, verbesserungswürdige Arbeitssituationen, Personalnotstände – ja das gibt es leider! Aber noch mehr gibt es engagierte Mitarbeiter, überzeugende Leitungen und gute Träger! Wir brauchen keine Skandalisierungen, sondern die richtigen Konzepte, um die Pflege zukunftsorientiert zu entwickeln!

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