Sozial im Netz

Sozial im Netz

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Auch in die Soziale Arbeit und Pflege hat die Digitale Welt selbstverständlich Einzug gehalten. Viele Wohlfahrtsverbände stehen dieser Entwicklung noch skeptisch gegenüber und setzen digitale Möglichkeiten noch nicht in der konkreten praktischen Arbeit mit Klienten ein.
Dabei rücken jetzt selbst in den Pflegeheimen Senioren nach, für die der Umgang mit sozialen Netzwerken zum Alltag geworden ist. Darauf müssen sich die Träger einstellen und ihre Angebote ausrichten.
Es gibt bereits praktische Erfahrungen, wie der Einsatz sozialer Netzwerke den Dialog und Austausch mit Wohnungslosen, mit Menschen mit Behinderung, mit Senioren und Jugendlichen bereichert und positiv weiterentwickelt.

Die Caritas Köln lädt gemeinsam mit den Kooperationspartnern, Diözesan-Caritasverband Köln und Hochschule Düsseldorf, zu einem Fachtag „Sozial im Netz“ am 24. Januar 2017 ins Komed im Kölner Mediapark ein. Interessierte können sich ab sofort anmelden unter www.caritas-fachtag.de.
Beim Fachtag gibt es viele praktische Beispiele zum Digitalen in der Sozialen Arbeit. Aktivist Raul Krauthausen und Prof. Felix Stalder geben Anregungen und stellen Thesen vor, wie digitale Zukunft sozial gerecht gelingen kann. In neuen Diskussionsformaten können Interessierte Visionen für die Zukunft entwickeln. Ein zentrales Thema beschäftigt sich damit, wie soziale Netzwerke ihrem Namen tatsächlich wieder gerecht werden und Wohlfahrtsverbände denjenigen, die sich in der Anonymität des Netzes mit Hass verbreiten, etwas entgegen setzen können.

Die Zukunft der Sozialen Arbeit ist digital! Davon sind die Veranstalter überzeugt, entsprechend lautet auch der Untertitel des Fachtages. Es wird Zeit, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und die Weichen der digitalen Zukunft in der Sozialen Arbeit zu stellen.

Weitere Informationen unter www.caritas-fachtag.de, Twitter-Hashtag: #sozialimnetz

Über den Autor

Marianne Jürgens,
Pressesprecherin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, sorgt dafür, dass die Stadt über die Caritasarbeit spricht.


Das begeistert mich:

Sobald Musik erklingt, gibt es kein Halten mehr: Ein Leuchten im Gesicht des 91-jährigen Herrn Schmitz. Herr Schmitz tanzt mit Rollator und Herr Schmitz tanzt mit dem 5-jährigen Jordi. So geschehen beim Caritas-Tanzprojekt „come 2 move – gelöste Grenzen“. Caritas und Kunst: Das berührt die Seele von 60 Teilnehmern aller Generationen mit und ohne Handicaps und von Zuschauern gleichermaßen. Wunderbare Wege der Sozialarbeit...


Zu meinem Ärger:

Die gesellschaftliche Realität macht nicht vor der Kirchentür halt. Der Fall einer gekündigten Leiterin eines katholischen Kindergartens in Königswinter, die nach der Trennung von ihrem Mann in einer neuen Beziehung lebt, ist nur einer von vielen. Sind Katholiken beim Arbeitgeber Kirche angestellt, werden solche Lebensbrüche direkt zur Existenzfrage. Und der Kirche gehen menschlich kompetente, engagierte und angesehene Mitarbeitende verloren.

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