Köln stellt sich quer – Aufruf zur Demo am 14. Januar 2017

Das Bündnis “Köln stellt sich quer”, in dem u.a. der Caritasverband für die Stadt Köln Mitglied ist, ruft für den 14. Januar 2017, um 13:30 Uhr am LVR-Turm (Nähe Ottoplatz) zu einer Demo gegen Rechts auf. Dazu schreibt das Bündnis in seinem Aufruf: “Am 14. Januar wollen Rechtsextreme werben für ‘Köln für nationalen Sozialismus’. Die Veranstaltung selber steht unter dem Motto ‘Keine Gewalt gegen Deutsche’. Sie sind nicht zimperlich, wie sie das durchsetzen wollen: ‘Wir sehen uns auf der Straße, denn unsere Armlänge Abstand ist die deutsche Faust!’. Sie wollen ein ‘Zeichen setzen auf der Straße’.”

Das Bündnis ruft auf, die Straße nicht diesen Parolen und Truppen zu überlassen, sondern ein sichtbares und deutliches Zeichen für ein weiterhin offenes und vielfältiges Köln zu setzen.

Über den Autor

Dorothee Bodewein leitet den Leistungsbereich Integration und Beratung; ob es um Arbeitslosigkeit, Integration von Neuzuwandernden und Einwanderern, Überwindung von Armut und Verschuldungssituationen, sozialraumorientierte soziale Arbeit, die Kooperation mit Migrantenorganisationen, Antidiskriminierungsarbeit, interkulturelle Öffnung oder die Förderung bürgerschaftlichen Engagements geht, immer geht es darum, Menschen Perspektiven zu geben und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen zu suchen.

Das begeistert mich...
... dass es Menschen gibt, die sich haupt- und ehrenamtlich für andere einsetzen, ihre Zeit schenken sowie ihr Wissen und Können einbringen, um ältere, alleinstehende, einsame, kranke oder fremde Menschen ein Stück ihres Weges zu begleiten, in ausweglosen Situationen Zuversicht, Perspektive und Anstoß zu geben.

Das ärgert mich ...
... wenn Menschen ausgegrenzt und in der Gesellschaft nicht wahrgenommen werden aufgrund Geschlecht, Hautfarbe, Nationalität, Alter, Behinderung, Gesundheit und Leistungskraft, Erfolg oder Misserfolg; ja, wenn Menschen ihr Recht auf Würde, freie Entfaltung, Chancengleichheit oder einfach anders zu sein, abgesprochen wird.

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