Haben Sie schon vorgesorgt ?

Maria Hanisch, leitet im Geschäftsfeld Alter und Pflege die Stabsstelle Ethik, Seelsorge und gesundheitliche Versorgungsplanung

Allerorts und immer wieder hören wir was vom demografischen Wandel und dass sich die Alterspyramide in den nächsten Jahren deutlich verschieben wird.
Soweit so gut!
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was eine höhere Lebenserwartung für Sie persönlich bedeutet? Wie wollen Sie Ihr Leben im vorgerückten Alter gestalten? Lust auf ehrenamtliches Arbeiten nach dem aktiven Berufsleben? Und wenn ja, wo und wie? Was ist, wenn Sie etwas eingeschränkter werden und Sie auf fremde Hilfe angewiesen sind? Ist dann Ihr Wohnumfeld noch passend? Wer steht Ihnen zur Seite, wenn es alleine nicht mehr geht?
Ich könnte jetzt noch eine Reihe Fragen dranhängen! Fragen, die wir oftmals auf später vertagen oder uns ihnen erst stellen, wenn bestimmte Situationen eingetreten sind.
Ich denke wir können nicht früh genug beginnen, Vorsorge zu betreiben, sich mehr mit dem Blick auf die Zukunft auch den Fragen von Krankheit und Tod zu stellen und sie aktiv zu gestalten – auch wenn dies schwerfällt oder noch so weit weg erscheint. Es hilft Ihnen Ihren Angehörigen oder Freunden wenn klar ist, was Sie, auch  wenn Sie es selber nicht mehr kundtun können, wollen oder was  nicht!
Eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung hilft Ihnen alle diese Dinge klar zu benennen.
Hier ein paar Links mit weiteren Infos:
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/Das_Betreuungsrecht.pdf?__blob=publicationFile
Der Link zur christlichen Patientenvorsorge
http://www.bundesanzeiger-verlag.de/fileadmin/BT-Prax/downloads/Vorsorgevollmacht_Betreuungeverfuegung/Christliche_Patientenvorsorge.pdf

Über den Autor

“Gast” ist das Profil unserer Gast-Autorinnen und Gast-Autoren, die für taufrische Geschichten von vor Ort sorgen. Denn egal ob von vorbildlichen Jugendprojekten oder schwierigen Teenagern, von Missständen in der Pflege oder rührenden Begegnungen im Altenheim, von Flüchtlings-Diskriminierung oder einer Willkommenskultur: Die Caritas-Mitarbeitenden in den verschiedenen Zentren, Einrichtungen und Projekten erleben die Spanne zwischen Freud und Leid täglich hautnah. Aus diesem Grund berichten in unserem Blog immer wieder Mitarbeitende der vielfältigen Caritas-Geschäftsfelder unter dem Profil “Gast”.

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